[sf] Unaufdringlich, gehaltvoll, organisch und dennoch ästhetisch, anziehend und edel strahlten
sie aus den puristischen Vitrinen inmitten einer Kieslandschaft: Die Schmuckstücke, die im aktuellen Semester im Studiengang Produktdesign
an der FH D unter Leitung von Dipl.-Des. Herbert Schulze entstanden sind. Erstmals präsentierten Studierende
ihre Kollektion in Zusammenarbeit mit surprixmedia innerhalb der Igedo fashionfairs Düsseldorf während der CPD vom 4. bis 7. Februar auf der Messe Düsseldorf,
die erst im Sommer 2006 wieder als der zentrale Messeplatz der internationalen Modebranche bestätigt wurde.
Auf 57 m2 in Halle 1F17 luden Ketten aus aquamarinen Glasstücken,
wellenförmig geschwungene Ringe aus gebeiztem Messing, Broschen aus winzig kleinen,
farblich differenzierten Kieselsteinchen das interessierte Fachpublikum zum Staunen und Verweilen ein.
Fließend wirkten etwa die Anordnung und die Formen der Schlüsselanhänger, Ohrringe und Manschetten in der einen Vitrine,
während in einer anderen massives Treibgut zu glasklaren Ketten, eben clean und chic, verschmolz.
So einzigartig die rund 80 Exponate auch waren, eines hatten sie gemeinsam:
Sie alle verbindet der Rhein. Kein Wunder, denn das Kursthema lautete „Rheingold“.
Einen weiteren Part des Standes bildete vor diesem Hintergrund die Interpretation des Nibelungenliedes
von Sang Hee Park und So Hee Yoon. Die beiden koreanischen Studentinnen haben den Ring der Nibelungen künstlerisch umgesetzt
und poetisch präsentiert. Bücher fungierten hier als Schaukästen. Von der Geburt, über die Macht, den Fluch,
die verlorene Liebe bis hin zum Tod haben sie dem Ring für jedes Kapitel neue Form und Farbe gegeben.
Für die Studierenden war die Teilnahme an der weltweit bekannten Modemesse ein besonderes Highlight im Studium:
„Wir sind stolz, dass wir gefragt wurden, auf der CPD auszustellen“, freute sich die Studentin Mira Schade-Simon.
Ergeben hat sich die Nachfrage durch die Igedo Company während der „boot 2007“ vom 20. bis 28. Januar 2007 an der Messe Düsseldorf.