Offizielle Übergabe der neuartigen Präsentationstechnik im Museum der
Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg.
„Oscar Huber“, den letzten erhaltenen Radschleppdampfer, können die Museumsbesucher
jetzt direkt im Foyer des Museums besuchen – und zwar virtuell.
Dem surpriXmedia-Team ist es mit einer weiterentwickelten Version der schon
auf der boot06 ausgestellten Präsentationstechnik gelungen,
Einblicke in das Innere des historischen Raddampfers zu geben.
Die medientechnischen Studierenden haben dazu eine Wand mit interaktiver Schiebetechnik konstruiert.
Vor einer großen Außendarstellung des Museumsschiffes lässt sich ein Monitor bewegen,
der zugleich Blickfenster in die Historie und Technik des Raddampfers ermöglicht.
Die neuartige Präsentation stellten am 10. Mai 2006 Museumsleiter Heinrich Kemper
und Prof. Dr. Hans-Joachim Krause, Rektor der Fachhochschule Düsseldorf,
in Anwesenheit von Prof. Dr. Günther Witte und Studierenden
im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg einer breiten Öffentlichkeit vor.
„Diese neue Medientechnik ermöglicht es dem Besucher, nicht nur interaktiv tätig zu werden,
sondern über das Exponat hinaus auch die Informationen gezielt auswählen zu können“,
freute sich Heinrich Kemper. „Die hohen technischen Anforderungen, die sich nicht zuletzt
in diesem Exponat widerspiegeln, sind ein gelungenes Beispiel,
wie an den Fachhochschulen versucht wird, Theorie und Praxis in Einklang zu bringen“,
machte Prof. Dr. Hans-Joachim Krause während der Pressekonferenz deutlich.